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Zivi im Ausland

Alles über den Anderen Dienst im Ausland, Rechtliches, 
            Träger u. Beschreibung möglicher Wege zu einer Dienststelle 
            im Ausland sowie viel Tipps
ADiA - Der "Andere Dienst im Ausland"


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Zivildienst im Ausland

Der "Andere Dienst im Ausland"

Als Zivildienstleistender in fernen Ländern

Formal ist zur Antragstellung auf den "Anderen Dienst im Ausland gemäß § 14b ZDG" (Zivildienst im Ausland) nur wenig beizubringen.
Nachstehend erwähntes Buch enthält den nötigen Wegweiser mit allen wichtigen Details.

Vorrangig ist zunächst mal die Kriegsdienstverweigerung
Festzuhalten ist, daß keine Verweigerung vor einer Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer möglich ist. Alle Absprachen, Verträge mit irgendwelchen Trägern oder Dienststellen vor Ort bleiben Wunschtraum und führen u.U. nur zu unnötigen Verwicklungen und Ärger.
Sicherlich hat man das Recht und auch ein Interesse daran, über diverse Träger Erkundigungen einzuziehen, sich als Kandidat vorzustellen, und ggf. gleich in die engere Wahl zu gelangen usw., aber Verpflichtungen eingehen darf man keinesfalls, denn man könnte untauglich sein oder die Verweigerung könnte abgelehnt werden.

Erst nach der Musterung gilt es einen Träger bzw. eine Dienststelle zu suchen. Dazu besorgt man sich am besten das Buch Zivi Weltweit - Der Andere Dienst im Ausland mit allen zugelassenen Trägern, Bewerbungstipps, Erfahrungsberichten usw.
Der Träger in Deutschland ist unabdingbar, weil er den „Auslandszivi“ entsendet und vor den Behörden geradesteht, also die gesetzlichen Verpflichtungen und die Bedingungen des BAZD erfüllt.

Sind einige den Vorstellungen entsprechende Träger ausgewählt, so schreibe man sie am besten per Brief an, und zwar mit frankiertem Rückumschlag, was die Chancen auf eine rasche Antwort verbessert. Die meisten Träger sind Vereine mit oft knappen Geldmitteln und daher dankbar, wenn gleich Rückporto dabeiliegt.

Ist eine passende Stelle gefunden, so wird alles Weitere über den Träger geregelt werden.
Manche Träger versichern ihre „Auslandszivis“, andere halten sich dabei heraus und verlangen, daß man das selbst in die Hand nimmt. Selbst wenn eine Versicherung beim Auslandseinsatz gegeben sein sollte, so ist sie gründlich zu prüfen, denn häufig ist eine nur rudimentäre Absicherung gegeben. Ein längerer Krankenhausaufenthalt, vor Ort zu leistende Vorauszahlungen u.ä. können zum Albtraum und finanziellen Desaster werden.

Ein günstiges Angebot unter Angabe der vollen Postadresse m. Telefonnummer fordere man an bei
interconnections:
Fax +49 761 700 688
vertrieb@interconnections.de

Visum

Bei Einsätzen in Nicht-EU-Ländern benötigt man fast immer ein Visum zur Aufnahme seiner Tätigkeit.
Dazu kontaktiere man das Konsulat des Dienstlandes, zu finden über Suchmaschinen oder über das Auswärtige Amt.

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